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Abb. 1
Spröder Gewaltbruch in der Wärmeeinflusszone der Schweißnaht Abb. 2
Grundwerkstoff mit zahlreichen Cu2O-Ausscheidungen an den Korngrenzen, die Ursache für die Werkstoffversprödung sind
Abb. 3
Fraktographisches Merkmal der sogenannten Wasserstoffkrankheit von Kupferwerkstoff
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Beschreibung
Kupferrechteckprofile werden miteinander verschweißt und über unterschiedliche Radien zu Ringen verformt. Dabei treten spröde Brüche in der Wärmeeinflusszone der Schweißnähte auf (Abb. 1).
Schadensursache
Offensichtlich ist während des Verschweißens der Kupferprofile infolge von Sauerstoffaufnahme Kupferoxidul im Werkstoff entstanden, was zu seiner örtlichen Versprödung (Abb. 2) und somit zur Bildung von spröden Brüchen (Abb. 3) bei der mechanischen Belastung der Schweißverbindung führte (Wasserstoffkrankheit von Kupfer).
Abhilfe
Der Einsatz von SE-Kupferqualtiät ist bei derartigen Schweißarbeiten zwingend erforderlich. Zudem sollten die Schweißkanten vor Aufnahme der Schweißarbeiten von anhaftenden Oxidbestandteilen gereinigt werden. Zusätzlich ist eine optimale Schutzgasathmosphäre beim WIG- oder MIG-Schweißen sicherzustellen.
Unsere Leistung - Ihr Nutzen
Erkenntnisse aus der Schadensanalyse führten zur weiteren Optimierung der Qualitätssicherungsmaßnahmen in der Fertigung.
Beratung durch:
TÜV SÜD Industrie Service
GmbH
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