Gewässer- / Ex-Schutz
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Beispiellösungen - Gewässer- / Ex-Schutz 


Schlauchbahnhof


Schlauchbahnhof (Baden Württemberg)




Verwechslungssicheres und tropfenfreies Handling von Schläuchen an Produktübergabe- und Umschlussstationen mit Schlauchanschlüssen (Schlauchbahnhof) zum verwechslungssicheren Umfüllen zwischen Produktionsanlagen, Vorlage- und Transportbehältern /-fahrzeugen.




An Umfüllstationen und Schlauchbahnhöfen greifen mehrere Anforderungen auf die technische Gestaltung in Bezug auf Arbeitssicherheit, Umweltentlastung und Arbeits- und Anlagensicherheit. Um diese zu erfüllen, bedarf es der Herstellung einer tropfenfreien lösbaren und vor allem verwechslungssicheren Verbindung zwischen beiden Prozesspunkten, sowie der Einrichtung einer zuverlässig arbeitenden Sicherheitsarmatur, welche die Verbindungsleitung bei unzulässigen axialen Krafteinwirkungen automatisch und tropfenfrei und somit sicher trennt. Die einzelnen Stränge müssen verwechslungssicher sein und es wird eine Meldung gekuppelt / nicht gekuppelt auf der Prozessleittechnik (PLT) benötigt.


a) Tropffreie Verbindung
b) Verwechslungssicherheit
c) Not Trennung

a) Tropffreie Verbindung
Zur Herstellung einer tropffreien (trockenen) Verbindung zwischen dem befördernden Fahrzeug und der Tankanlage wird zunächst die herkömmliche offene Anschlussweise (Flanschverbindung oder offene Schnellkupplung) durch eine Trockenkupplung, auch als Vollschlauchkupplung bekannt, welche ein trockenes Kuppeln ermöglicht, ersetzt.
Das Trockenkupplungssystem kann auch unter Betriebsdruck entkuppelt werden, ohne dass Medium austritt.

b) Verwechslungssicherheit
Um Verwechslung bei An- und Umschlüssen sicher zu vermeiden, sind die Trockenkupplungen mit einer mechanischen Codierung ausgeführt, welche die Möglichkeit bietet im ersten Grad zwischen 24 verschiedenen Codierungen zu unterscheiden. Um Codierungen mit einer Anzahl >24 zu realisieren wird das Codierungssystem im zweiten Grad kaskadiert und erlaubt somit im Standard bis zu 96 Codierungsmöglichkeiten.
Weiterhin werden die Kupplungen farblich gekennzeichnet um die visuelle Erfassung für den Bediener zu erleichtern. Zur zusätzlichen Erhöhung der Betriebssicherheit und Prozessvisualisierung werden die Kupplungen mit NAMUR Näherungsinitiatoren ausgerüstet, um der nachgeschalteten PLT die Signale gekuppelt / nicht gekuppelt zu melden.
Die Spülleitung wird mit einem Master Teil ausgerüstet, welche alle Codierungen abdeckt und mit einem digitalen Abfragesystem (DAS) ausgerüstet und mit der PLT verbunden ist. Dieses Abfragesystem erlaubt die sichere Unterscheidung zwischen Produkt- und Spülanschluss.


c) Not-Trennung
Im zweiten Schritt wird eine Not-Trenn-Sicherung in die Leitung integriert, welche die Anlage bei unzulässiger Krafteinwirkung auf den Schlauch automatisch sicher und trocken trennt.
Hierbei kommen hauptsächlich axial arbeitende Systeme zum Einsatz und gewährleisten eine definierte Trennung bei Einwirkung axialer und tangentialer Kräfte auf Schlauchleitungen. Das System trennt zerstörungsfrei und es bedarf keiner Ersatzteile. Durch den modularen Aufbau ist das System nach erfolgter Trennung innerhalb kürzester Zeit wieder einsatzbereit.

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen Vom 31. März 2010 Auf Grund des § 23 Absatz 1 Nummer 5 und 6 und Absatz 2 in Verbindung mit § 62 Absatz 4 Nummer 3 und 4 des Wasserhaushaltsgesetzes vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585) verordnet die Bundesregierung nach Anhörung der beteiligten Kreise.

WasBauPVO-Baden-Württemberg
Verordnung des Wirtschaftsministeriums zur Feststellung der wasserrechtlichen Eignung von Bauprodukten und Bauarten durch Nachweise nach der Landesbauordnung für Baden-Württemberg (WasBauPVO)

VAwS-Baden-Württemberg
Verordnung des Umweltministeriums über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe (Anlagenverordnung wassergefährdende Stoffe - VAwS) Vom 11. Februar 1994 zuletzt geändert am 25.01.2012

AbZ - Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung

 

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