Gewässer- / Ex-Schutz
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WHG Know-how

Beispiellösungen - Gewässer- / Ex-Schutz 


Sanierung eines Auffangraums durch Einbau einer Tankraumfolie (Baden-Württemberg)


Sanierung eines Auffangraums durch Einbau einer Tankraumfolie (Baden-Württemberg)

Auffangräume als sekundäre Barriere in Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Flüssigkeiten müssen flüssigkeitsundurchlässig sein. Sofern dieses nicht mehr gegeben ist, müssen diese instand gesetzt werden. Das gilt sowohl für den Bereich privater Heizölverbraucheranlagen, wo häufig abgeblätterte Schutzanstriche und Risse im Auffangraum zu finden sind, wie auch für industrielle Anlagen, in denen der Beton nicht mehr flüssigkeitsundurchlässig ist. Die Wahl einer geeigneten Instandsetzungsmethode für diese Anlagen setzt die genaue Kenntnis der Ursache der Schäden voraus, die häufig in den baulichen Gegebenheiten zu finden sind.

Im vorliegenden Beispiel wurde ein Auffangraum vorgefunden, der nicht den Anforderungen des Gewässerschutzes als sekundäre Barriere genügte.

Um diesen - unter Berücksichtigung der baulichen Voraussetzungen – geeignet sanieren zu können, wurde ein Abdichtungssystem mit einer europäisch technischen Zulassung gewählt. Dieses besteht aus 1,5 mm dicken Dichtungsbahnen, die auf vorbereitetem Untergrund lose verlegt und zu einer begehbaren Auffangraumabdichtung verschweißt werden.


Sanierung mit Dichtungsbahn „Maichenplast U 1,5 mm“

Die ausgewählte Dichtungsbahn „Maichenplast U 1,5 mm“ weist in ihrer europäisch technischen Zulassung eine Beständigkeit u.a. gegen Heizöl EL, Dieselkraftstoff mit max. 20% Biodieselanteil, Harnstofflösung in AdBlue © und Verbrennungsmotorenöle aus.

Bei der Verarbeitung werden die einzelnen Bahnen (Wand- und Bodenfolien) flüssigkeitsundurchlässig miteinander verschweißt. Die Oberkanten der Bahnen werden mit Aluminiumschienen an den Wänden befestigt. Zusätzlich wird unter den Bahnen ein Schutzvlies zur Sicherung der Bahnen ausgelegt.

Bei dieser Sanierungsmethode werden keine speziellen Anforderungen an den Boden und die Wände des Auffangraumes gestellt. Der Tank muss i.d.R. nicht ausgebaut werden, so dass keine Unterbrechung des Betriebes erforderlich ist.


Für die Schweißarbeiten darf nur Personal eingesetzt werden, welche über die geeigneten Anerkennungsprüfungen verfügt, i.d.R. ist zusätzlich die Anerkennung des ausführenden Betriebes als Fachbetrieb nach WHG erforderlich.

DIN EN 13607:2013-01
„Kunststoffschweißpersonal – Anerkennungsprüfung von thermoplastischen Schweißverbindungen“

WasBauPVO-Baden-Württemberg
Verordnung des Wirtschaftsministeriums zur Feststellung der wasserrechtlichen Eignung von Bauprodukten und Bauarten durch Nachweise nach der Landesbauordnung für Baden-Württemberg (WasBauPVO)

VAwS-Baden-Württemberg
Verordnung des Umweltministeriums über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe (Anlagenverordnung wassergefährdende Stoffe - VAwS) Vom 11. Februar 1994 zuletzt geändert am 25.01.2012

WHG - Wasserhaushaltsgesetz - Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts - gültig seit 01.03.2010
WHG - Wasserhaushaltsgesetz - Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts Vom 31. Juli 2009 (BGBl. I Nr. 51 vom 06.08.2009 S. 2585) ab 01.03.2010 gültig zuletzt geändert: 31.08.2015

TRwS A 786 Ausführung von Dichtflächen (BESTELL-INFO)
Arbeitsblatt DWA-A 786 Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) Ausführung von Dichtflächen Oktober 2005 Die Technische Regel ist zu beziehen über: DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef Tel. 02242 872 333 Fax 02242 872 135 E-Mail: info@dwa.de www.dwa.de

Europäische technische Zulassung
ETA -08/0179
 

MaichenPlast GmbH
Oberbrühl Str. 7
87700 Memmingen

Ansprechpartner
Alexander Lorenz
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