Gewässer- und Ex-SchutzStart
Am 17. März des Jahres 2008 ereignete sich in einem petrochemischen Betrieb in Köln-Worringen ein Störfall, der den Einsatz von rund 1200 Einsatzkräften auslöste. Durch die Leckage an einem Isolierflansch einer Ethylenpipeline kam es zu einem Gasaustritt mit anschließender Zündung. Der Brand griff auf einen unmittelbar benachbarten Acrylnitriltank über. Bei dem Ereignis wurde niemand verletzt. Zur Ermittlung der Ursachen und zur Entwicklung von Maßnahmen zur Verhinderung zukünftiger Ereignisse wurden umfangreiche Untersuchungen veranlasst. Die Prüfung ergab, dass die Ethylenpipeline und das Tanklager regel- und genehmigungskonform betrieben wurden. Aus den Ergebnissen der Untersuchungen wurden Konsequenzen für den betroffenen Betriebsbereich und darüber hinaus für Betriebsbereiche in ganz Nordrhein-Westfalen gezogen.TÜ 9 / 2009 Autor: Wick, Wolfgang, Köln
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