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Brandschutz

Brandschutzkonzept


Die Sicherungskette „Brandschutz“ ist nur so gut, wie ihr schwächstes Glied

Ein Brand bedeutet: Betriebsausfall, Umsatz- und Markteinbußen, Verlust von Vermögen und im schlimmsten Fall sogar den Verlust von Menschenleben. Daher hat beim Thema Brandschutz die Prävention höchste Bedeutung.

Und häufig sind es einfach zu behebende Mängel, welche die Wirkung der gesamten Brandschutzmaßnahmen im Ernstfall erheblich beeinträchtigen.

Brandschutz - konkrete Gefahr

Bestandsschutz, konkrete Gefahr

Zur Erhaltung der Marktgängigkeit von Bestandsgebäuden sind neben einer werthaltigen Bausubstanz zeitgemäße Gebäude- und Nutzungskonzepte entscheidend. Bei Bestandsgebäuden ist es häufig möglich, ohne Abstriche bei der Sicherheit Kosten für Brandschutz einzusparen. Der Ausgangspunkt sollte dabei immer die Erreichung der Schutzziele sein.


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Kompetenzzentrum Brandschutz
Telefon: +49 731 4915-227



Unter dem Oberbegriff Brandschutz werden sowohl der vorbeugende als auch der abwehrende Brandschutz zusammengefasst. Der vorbeugende Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die im Vorfeld getroffen werden, um der Entstehung eines Brandes (bzw. der Ausbreitung) vorzubeugen. Da dies zum einen durch bauliche, aber auch durch anlagentechnische und organisatorische Maßnahmen erfolgen kann, unterteilt man den vorbeugenden Brandschutz entsprechend in baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz.

Beim baulichen Brandschutz spielt das Brandverhalten von Baustoffen, der Feuerwiderstand der Bauteile, der Einsatz von Brandschutztüren und Brandwänden eine große Rolle. Dazu kommen Fluchtwege und eine reaktive Brandbekämpfung durch den Einbau von Sprinkleranlagen. Seit August 2014 gilt zudem in vielen Bundesländern eine Rauchmelderpflicht für private Wohnräume.

Unter den anlagentechnischen Brandschutz fallen gebäudetechnische Anlagen wie Brandmeldeanlagen, Alarmanlagen, Rauchansaugsysteme bzw. Rauchabzugsanlagen, Feuerlöschanlagen und manuell bedienbare Feuerlöscher. Diese Einrichtungen dienen der Verbesserung des Brandschutzes und werden im Wohnungs- und Gesellschaftsbau eingesetzt.

Der oragnisatorische Brandschutz steht für die Einteilung eines Brandschutzbeauftragten bzw. Brandschutzwartes im Betrieb, aber auch die Erstellung entsprechender Brandschutz- und Alarmpläne. Hinzu kommen Schulungen für den Umgang mit vorhandenen brennbaren Stoffen und das Verhalten im Brandfall.

Im Gegensatz zum vorbeugenden Brandschutz erfolgt der abwehrende Brandschutz im realen Brandfall. Hier sind vor allem die Löschmaßnahmen der Feuerwehr zu nennen. Diese hat nicht nur die Aufgabe, den Brand zu löschen, sondern auch die Schäden so gering wie möglich zu halten.

Der Brandschutz ist zudem über eine Vielzahl an DIN- und EN-Normen geregelt. Darunter fallen Normen zu Brandbekämpfungsanlagen (ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Brandmeldeanlagen etc.), zum technischen (z.B. Normen zur Lüftung, zum Aufzug, zur Sprinkleranlage) und baulichen Brandschutz (z.B. zum Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen, Normen zu Flucht- und Rettungswegen, Normen zu Glas, Türen, Schlössern, Brandschutzzeichen) und Feuerwehrnormen.