Betriebssicherheitsverordnung
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Betriebssicherheitsverordnung: Änderung in TRGS 900 (19.02.2018)

Die Technische Regel TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte" wurde teilweise geändert und ergänzt. Besonders die Beurteilung der Arbeitsplatzgrenzwerte für Kohlenwasserstoffgemische ist betroffen.

Laut TRGS 900 müssen die Arbeitsplatzgrenzwerte auf Kohlenwasserstoffgemische mit C-Zahlen bis C14 angewendet werden. Dabei bezeichnet der Arbeitsplatzgrenzwert die durchschnittliche Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz, bei der die gesundheitliche Beeinträchtigung der Angestellten ausgeschlossen werden kann.

Die betroffenen Kohlenwasserstoffgemische haben laut TRGS 900 folgende Eigenschaften aufzuweisen:

  • Siedebereich bis ca. 250°C
  • Benzolgehalt < 0,1 Gew.-&
  • keine kohlenwasserstofffremden Additive als solche oder als Bestandteile in Gemischen

Mit der RCP-Formel wird anhand der Zusammensetzung des Gemisches berechnet, welcher AGW für ein bestimmtes Kohlenwasserstoffgemisch anzuwenden ist. Die Berechnung ist für Gemische als UVCB-Stoffe gemäß REACH-Verordnung als auch für sonstige Gemische aus Kohlenwasserstoff gültig.

Die Arbeitsplatzgrenzwerte gemäß TRGS 900 sind jedoch nicht für alle Kohlenwasserstoffgemische gültig:

  • Gemische mit einem Benzolgehalt von größer-gleich 0,1 Gew.-%
  • Gemische aus Terpenkohlenwasserstoffen
  • vegetabile Lösemittel
  • andere komplexe Gemische wie Kühlschmierstoffe, Korrosionsschutzflüssigkeiten etc.

Der Arbeitsplatzgrenzwert wird gemäß TRGS 900 anhand der Zusammensetzung des Ggemisches unter Berücksichtigung der einzelnen RCP-Gruppen und dem Masseanteil bestimmter Einzelkohlenwasserstoffe im Kohlenwasserstoffgemisch berechnet.

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