Gebäudeausrüstung
Virtuelle Messe präsentiert:

Klicken Sie auf das Logo um die Firmenpräsentation in unserem Branchenbuch zu öffnen

Virtuelle Messe


http://www.tuev-sued.de/re-jobs
WHG Know-how

Fahrsteige

Bauart

Fahrsteige

Anwendungsbereiche
Schneller Transport von Personen zwischen zwei auf gleicher oder auf unterschiedlicher Höhe liegenden Ebenen
Gewöhnlicher Einsatzort in gewerblichen Bereichen

Antriebsprinzip
Elektromechanischer Antrieb über formschlüssige Verbindung zum umlaufenden Stufenband

Antriebsarten
In der oberen Umkehrstation oder direkt im Stufenband

Vorteile

  • Hohe Förderleistungen von bis zu 13.500 Personen/h
  • Steuerung von Verkehrsströmen
  • Einbindung in Verkehrssysteme (U- und S-Bahnen)

Wichtige Komponenten

Fahrsteige

Antriebseinheit
bestehend aus Motor; Getriebe, Bremse

Motoren
meist Drehstrommotoren; bei höheren Geschwindigkeiten = Gleichstrommotoren

Getriebe
meist Stirnrad- oder Planetengetriebe mit und ohne Vorgelege

Bremssystem
Zweikreisbremse mit und ohne Zusatz-/ Sicherheitsbremsen

Steuerung
Zum Einsatz kommt i. d. R. eine Mikroprozessorsteuerung für
  • den Dauerbetrieb,
  • den Automatikbetrieb, mit und ohne Wiederbereitschaftsschaltung,
  • die Fahrgaststeuerung (Wechselbetrieb),
  • geregelte Fahrgeschwindigkeiten, je nach Fahrgastaufkommen
Fahrtreppengerüst
meist Fachwerkträgersystem mit Auflagern oben und unten, mit und ohne Zwischenlagern

Stufenband
bestehend aus Stufen Stufenketten und unterem Spannwagen

Balustraden
mit Handlauf und Sockelblechen

Sicherheitseinrichtungen
  • Mechanische Sicherheitseinrichtungen z.B.:
    • Wahl von geeigneten Werkstoffen (Festigkeit und Oberflächenbeschaffenheit)
    • Einhaltungen von Sicherheitsabständen
    • Anbringen von Abweisern
  • Elektrische Sicherheitseinrichtungen z.B.:
    • Nothalteschalter
    • Handlaufeinlaufschalter
    • Kammplattenschalter
    • Stufenabsenkschalter
    • Überwachung der Stufenkettenspannung
    • Geschwindigkeits- und Fahrtrichtungsüberwachungen
  • Organisatorische Maßnahmen z.B.:
    • Einhaltung von erforderlichen Stauräumen an den Zu- und Abgängen
    • Einhaltung der Betriebsanleitung
    • Bestimmungsgemäße Verwendung (Personentransport)
    • Regelmäßige Wartung durch Fachpersonal
    • Wiederkehrende Sachverständigenprüfungen


Vorschriften und Richtlinien

2006/42/EG :
Richtlinie 2006/42/EG - Maschinenrichtlinie

9. ProdSV:
9. Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz (Maschinenverordnung)

DIN EN 115:
Sicherheitsregeln für die Konstruktion und den Einbau von Fahrtreppen und Fahrsteigen, harmonisierte europäische Produktnorm

BOStrab:
Verordnung über den Bau und Betrieb von Straßenbahnen. Gültig im Bereich von U-Bahnen

BGI 5069-1 / DGUV Information 208-028 - Fahrtreppen und Fahrsteige Teil 1: Sicherer Betrieb
BGI 5069-2 / DGUV Information 208-029 - Fahrtreppen und Fahrsteige - Teil 2: Montage, Demontage und Instandhaltung



zum Regelwerksservice

Sie benötigen Unterstützung bei der Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung oder möchten eine Prüfung beauftragen?

TÜV SÜD bietet Ihnen ein breites Dienstleistungsangebot rund um Fahrtreppen und Fahrsteige:

Hier passenden Service zur Prüfung von Fahrsteigen finden