Gewässer- / Ex-Schutz
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Beispiellösungen - Gewässer- / Ex-Schutz 



Erneuerung einer Abscheideranlage für Reinigungsarbeiten (Hessen)

Der bisher vorhandene Abscheider ist durch dazugekommene Abwasseranfallstellen zu klein geworden. Darüber hinaus wies er undichte Stellen im Bereich des Schachtaufbaus (Beton-Ausgleichringe) auf, die auch durch nachträgliche Maßnahmen kaum dauerhaft dicht zu bekommen wären. Die Folge wären regelmäßige kostenintensive Sanierungen über die Betriebsdauer.

Neben den Einleitbedingungen der örtlichen Abwassersatzung müssen die im Anhang 49 der Abwasserverordnung gestellten Anforderungen berücksichtigt werden, bevor anfallende Abwässer in den öffentlichen Kanal abgeleitet werden dürfen. Hierzu gehört u.a., dass ölverschmutzte Werkstattböden nicht an die Abscheideranlage angeschlossen werden dürfen. Zudem verlangt die DIN 1999-100 alle fünf Jahre eine Generalinspektion incl. Dichtheitsprüfung. Oberstes Ziel war es, mit der Neuinvestition eine hohe Langzeitdichtheit zu erreichen.


Einbau eines Koaleszenzabscheider Klasse I der Nenngröße 10 mit einem Mindestschlammfangvolumen von 2.500 l. Das verwendete Polyethylen ist hoch chemikalienbeständig. Der Abscheider besteht aus einem monolithischen Behälter mit integriertem Dom. Eine Verbindungsstelle findet sich lediglich zwischen dem Basisbehälter und dem Aufsatzstück. Die abzudichtenden Stellen sind somit auf ein Minimum reduziert und werden mit Elastomerdichtungen abgesichert. Zur Anpassung an den Fahrbahnbereich wird ein höhenverstellbares Aufsatzstück verwendet, das Neigungen bis zu fünf Grad aufnehmen kann, ohne dass Undichtheiten zu befürchten sind. Auch bei hohen Belastungen durch den Fahrverkehr bleiben die Kunststoff-Abscheider dicht, weil das Dichtsystem von der dynamischen Belastung entkoppelt wurde - die speziell hergestellte Dichtung nimmt die Bewegungen auf.


Allg. bauaufsichtliche Zulassung
für Abscheideranlagen (nach DIN 1999)
 

TÜV SÜD Industrie Service GmbH

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Henrik Faul - netinform
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