Gewässer- / Ex-Schutz
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Beispiellösungen - Gewässer- / Ex-Schutz 


Anlage zur Befüllung von Lagerbehältern für die Versorgung von Produktionsanlagen (Bayern)


Anlage zur Befüllung von Lagerbehältern für die Versorgung von Produktionsanlagen (Bayern)

Zur Herstellung von Kräuterextrakten werden verschiedene Lösemittel in Chemietankwagen angeliefert und in oberirdischen und unterirdischen Behältern bis zur Verwendung in der Produktion gelagert.
Die Gesamtanlage besteht aus einer Abfüllanlage, einem Lagerbereich und einem Produktionsbereich.

Die Lösemittel werden mit Chemietankwagen angeliefert. Die Befüllung der Lagerbehälter erfolgt durch die im Tankwagen integrierte Pumpe über oberirdische geschweißte Fernfüllleitungen. Die vorhandene Lagerkapazität wurde erweitert. Die Abfüllanlage wurde neu erstellt.

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens musste eine Sonderlösung zur Bereitstellung eines ausreichenden Rückhaltevermögens entwickelt werden.

Da es sich bei den Produkten um flüssige entzündliche wassergefährdende Stoffe handelt, sind die Anforderungen des Wasserrechtes und der Betriebssicherheitsverordnung zu beachten.


Wirtschaftlichkeit durch Einschränkung des Wirkbereiches und eine spezielle Lösung zur Bereitstellung des benötigten Rückhaltevolumens

Zur Erweiterung der Lagerkapazität wurden zusätzlich neue doppelwandige Behälter aufgestellt. Die Befüllung der Behälter erfolgt über oberirdische geschweißte Fernfüllleitungen. Noch vorhandene Flanschverbindungen wurden mit gekammerten Dichtungen ausgerüstet. Die Behälter wurden mit bauartzugelassenen Überfüllsicherungen und flammendurchschlagsicheren Armaturen ausgestattet.


Auf der Grundlage der Technischen Regel "Ausführung von Dichtflächen" (TRwS 132) wurde unter Beachtung der zu erwartenden Belastungen für den Bereich der Abfüllanlage eine Dichtfläche aus Ortbeton B 35 WU ausgewählt. Um die flüssigkeitsdichte Fläche im Abfüllbereich möglichst klein zu gestalten, wurden die Fernfüllleitungen in einem engen Bereich zusammengefasst. Zusätzlich wurde der Wirkbereich durch eine Spritzschutzwand eingeschränkt.

Die Bestimmung des benötigten Rückhaltevermögens erfolgte auf der Grundlage der TRwS 131 "Bestimmung des Rückhaltevermögens R1". Durch Verwendung einer Aufmerksamkeitstaste und Not-Aus-Betätigung (ANA) konnte das Rückhaltevolumen deutlich reduziert werden. Da handelsübliche Abscheider zur Absicherung der Entwässerungsleitungen auf Grund der Wasserlöslichkeit der Stoffe nicht eingesetzt werden konnten, wurde im Rahmen der BimSchG-Genehmigung, welche die wasserrechtliche Eignungsfeststellung beinhaltet, die Verwendbarkeit eines flüssigkeitsdichten Verschlusses nachgewiesen. Das erforderliche Rückhaltevermögen wird nun ausschließlich über Gefälle im Abfüllbereich bereitgestellt.

VAwS-Bayern
Anlagenverordnung - Bayern vom 18. Januar 2006, zuletzt geändert am 22.07.2014

TRbF 20 Läger
Die technischen Regeln für brennbare Flüssigkeiten (TRbF) sind zum 1. Januar 2013 außer Kraft getreten.

TRbF 30 Füllstellen
Die technischen Regeln für brennbare Flüssigkeiten (TRbF) sind zum 1. Januar 2013 außer Kraft getreten.

TRbF 50 Rohrleitungen
Die technischen Regeln für brennbare Flüssigkeiten (TRbF) sind zum 1. Januar 2013 außer Kraft getreten.

Allg. bauaufsichtliche Zulassung
für Behälterausrüstungsteile
 

Allg. bauaufsichtliche Zulassung
für Leckanzeigegerät
 

BImSchG - Genehmigung
für komplette Anlagen (inklusive wasserrechtlicher Eignungsfeststellung)
 

Gutachterliche Stellungnahme
für Absperrklappe und Aufmerksamkeitstaste mit Notausschalter (ANA)
 

Göhler GmbH & Co. KG Anlagentechnik
Siemensstraße 5-7
63768 Hösbach

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. (FH) Oliver Binz
Telefon: +49 6021 4200-201
Telefax: +49 6021 4200-9200